Qualität, die man messen kann

Die meisten Websites in Wien bestehen diese Tests nicht. Nicht weil die Inhaber schlechte Arbeit bestellt hätten – sondern weil ihnen niemand gesagt hat, dass es diese Tests gibt. Und weil viele Agenturen kein Interesse daran haben, dass Sie das herausfinden.

Im Footer meiner Website stehen keine Marketingversprechen, sondern Testergebnisse: W3C valid, Lighthouse 100, WAVE 0 errors, Security Headers A+. Jeder dieser Werte ist öffentlich prüfbar – von Ihnen, jetzt, kostenlos. Das ist der Unterschied zwischen einer Behauptung und einem Beweis.

Was diese Tests messen – und warum sie für Sie zählen

W3C valid & Yellow Lab 100 – sauberer Code als Fundament

Der W3C-Validator prüft, ob HTML und CSS nach den offiziellen Standards geschrieben sind. Yellow Lab bewertet die Codequalität insgesamt. Viele Websites haben hier Dutzende oder Hunderte Fehler – nicht weil das auffällt, sondern weil es niemand prüft.

Sauberer Code bedeutet: Ihre Website zeigt sich auf jedem Gerät so wie geplant. Kein zerschossenes Layout auf älteren iPhones, keine unsichtbaren Texte im Firefox. Und Google kann fehlerfreies HTML effizienter lesen – was direkt dem Ranking zugute kommt.

Selbst prüfen: validator.w3.org & yellowlab.tools

WAVE 0 errors & axe-core 0 violations – Barrierefreiheit, die wirklich funktioniert

Diese Tools prüfen, ob Menschen mit Einschränkungen – Sehbehinderungen, motorische Einschränkungen, Farbenblindheit – Ihre Website tatsächlich nutzen können. Null Fehler ist hier selten: Die meisten Websites scheitern bereits an den Grundlagen wie fehlendem Alt-Text oder unzureichendem Kontrast.

Seit Juni 2025 ist Barrierefreiheit durch das Europäische Barrierefreiheitsgesetz für kommerzielle Websites Pflicht. Meine Seiten erfüllen WCAG AAA – die höchste Stufe – nicht weil es das Gesetz verlangt, sondern weil es von Anfang an so gebaut wurde. Barrierefreiheit nachzurüsten kostet ein Vielfaches. Von Anfang an richtig zu bauen, kostet nichts extra.

Der messbare Nebeneffekt: Barrierefreie Seiten sind besser strukturiert, werden von Google höher bewertet – und sprechen allein in Österreich über 1,9 Millionen Menschen an, die auf zugängliche Websites angewiesen sind.

Selbst prüfen: wave.webaim.org

Lighthouse 100 – das Urteil von Google selbst

Lighthouse ist Googles eigenes Prüfwerkzeug. Es bewertet Geschwindigkeit, SEO, Barrierefreiheit und technische Best Practices – auf einer Skala von 0 bis 100. Die meisten Websites liegen irgendwo zwischen 40 und 75. 100 bedeutet: kein einziger offener Kritikpunkt.

Geschwindigkeit ist ein direkter Rankingfaktor. Wichtiger noch: 53 Prozent der Besucher verlassen eine Seite, die länger als drei Sekunden lädt. Ohne Datenbank, ohne Plugin-Ballast laden meine Seiten in Millisekunden – nicht weil ich das verspreche, sondern weil Lighthouse es belegt.

Selbst prüfen: pagespeed.web.dev

Website Carbon A+ – Effizienz die man sieht

Dieser Test misst den CO₂-Ausstoß pro Seitenaufruf. Durch handcodierten, datenbankfreien Aufbau sind meine Seiten sauberer als 97 Prozent des weltweiten Internets – nicht als grünes Marketingargument, sondern als logische Folge effizienten Codes.

Eine schlanke Website lädt schneller, kostet weniger Serverressourcen und signalisiert Besuchern – bewusst oder unbewusst – dass hier jemand sorgfältig arbeitet. Aufgeblähte CMS-Systeme mit ungenutzten Plugins sind das Gegenteil davon.

Selbst prüfen: websitecarbon.com

Security Headers A+ – die unsichtbare Schutzschicht

Security Headers prüfen die Sicherheitskonfiguration des Webservers. Standardmäßig sind die meisten Server kaum abgesichert – offen für Clickjacking, Cross-Site-Scripting und Datendiebstahl. Das fällt nicht auf, bis es zu spät ist.

Ein A+ bedeutet: alle relevanten Sicherheitsrichtlinien sind gesetzt, Angreifer finden keine offenen Türen. Google stuft sichere Seiten als vertrauenswürdiger ein – und eine gehackte Website verschwindet schnell aus den Suchergebnissen. Beides passiert leise, beides hat Konsequenzen.

Selbst prüfen: securityheaders.com

Machen Sie den Selbsttest

Geben Sie Ihre aktuelle Website-Adresse in die Tools oben ein. Die Tests sind kostenlos, öffentlich und brauchen keine Anmeldung. Schaffen Sie Lighthouse 100? WAVE 0 errors? Security Headers A+?

Falls nicht: Das ist keine Kritik an Ihnen, sondern an denen, die die Website gebaut haben. Und ein guter Grund, das Gespräch mit mir zu suchen.

Glossar: drei Begriffe die im Footer stehen

WCAG – Web Content Accessibility Guidelines

Der internationale Standard für digitale Barrierefreiheit. Er legt fest, wie eine Website gebaut sein muss, damit sie etwa für blinde Menschen mit einem Screenreader vollständig nutzbar ist. WCAG kennt drei Stufen: A, AA und AAA. AAA ist die höchste – und der Standard, den meine Websites erfüllen.

CSP – Content Security Policy

Eine Sicherheitsregel, die dem Browser exakt vorschreibt, welchen Code er laden und ausführen darf. Alles andere wird blockiert – bevor es zur Ausführung kommt. Das ist der wirksamste Schutz gegen eingeschleusten Schadcode und bösartige Skripte von Drittseiten.

Nonce – Number used once

Ein Einmal-Sicherheitsschlüssel, der bei jedem Seitenaufruf neu generiert wird. Nur Skripte, die diesen aktuellen Schlüssel kennen, dürfen ausgeführt werden. Da der Schlüssel sich bei jedem Laden ändert, haben Angreifer keine Chance – den Schlüssel von morgen kennen sie heute noch nicht.

Messbare Qualität ist kein Zufall

Sie ist das Ergebnis einer Arbeitsweise, die technische Sorgfalt nicht als Option betrachtet, sondern als Grundbedingung. Ich lerne jeden Tag dazu – weil sich Technik, Gesetze und Anforderungen ständig weiterentwickeln. Was sich nicht ändert: der Anspruch, dass jede Website die ich baue, diese Tests besteht.


Sie wollen wissen, wie Ihre Website abschneidet? Schreiben Sie mir – ich schaue es mir an und sage Ihnen ehrlich, was ich sehe.


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