Schön alleine reicht nicht mehr — was Ihre Website wirklich können muss
Worum es in diesem Text geht
Sie planen eine neue Website oder haben das Gefühl, dass Ihre bestehende nicht das leistet, was sie sollte. Bevor Sie entscheiden, was Sie als Nächstes tun – hier ist, was ich nach über 20 Jahren in dieser Branche weiß.
Der Webdesign-Markt ist voll von glänzenden Versprechen und baufälligen Fundamenten. Ich schreibe diesen Text nicht, um Konkurrenten schlechtzumachen, sondern weil Sie als Kunde das Recht haben, die Wahrheit zu erfahren.
Wer bei Google weit oben steht, muss es nicht am besten können
Warum gute Google-Platzierung keine Qualität garantiert
Das klingt hart, ist aber so. Ein Spitzenplatz bei Google bedeutet oft: jahrelange Domain-Geschichte, konsequentes Marketing — und sonst nicht viel.
Ich habe mir die Mühe gemacht und die Websites einiger Webdesign-Anbieter in Wien angesehen. Das Ergebnis war ernüchternd: Selbst wer weit oben gelistet ist, hat auf der eigenen Website teils Fehler im dreistelligen Bereich im W3C-Validator — dem internationalen Standard für saubere Programmierung.
Sie zahlen also möglicherweise viel Geld für eine schöne Fassade auf einem Fundament, das ich nicht unter meinem Haus haben möchte.
Die Baukasten-Falle beim Webdesign
Warum Baukastensysteme die Qualität gefährden
Hinter vielen modernen Websites steckt heute nur noch das Zusammenklicken von fertigen Modulen — Pagebuilder, Baukastensysteme, WordPress-Themes für 50 EUR.
Das Problem: Diese Systeme erzeugen automatisch riesige Mengen an unnötigem Code. Das macht Websites langsamer, schwerer wartbar — und echte Barrierefreiheit ist damit kaum zu erreichen.
Wenn ein Webdesigner den Code nicht mehr selbst schreibt, sondern nur noch Puzzle-Teile zusammenstellt, verliert er die Kontrolle über die Qualität. Das merken Sie spätestens dann, wenn die erste Abmahnung ins Haus flattert.
"Barrierearme Website" — ein Wortspiel, das Sie Geld kosten kann
Der Unterschied zwischen barrierearm und barrierefrei
Bitte achten Sie genau auf die Wortwahl. "Barrierearme Website" klingt fast wie "barrierefrei" — ist es aber nicht.
Das Gesetz kennt zwei Zustände: konform oder nicht konform. Punkt. Eine Website, die "weitgehend barrierefrei" ist, verstößt trotzdem gegen die EAA. So wie es kein "bisschen schwanger" gibt, gibt es auch kein "bisschen barrierefrei".
"Barrierearme Lösungen" sind in der Branche eine bekannte Formulierung, um Kunden zu beruhigen, ohne die aufwendige Arbeit tatsächlich zu leisten. Verlangen Sie immer unabhängige, messbare Nachweise:
WAVE — prüft Barrierefreiheit
axe-core — prüft Barrierefreiheit
W3C Validator — prüft Quellcode-Qualität
Google Lighthouse — prüft Performance und Barrierefreiheit
Schöne Präsentationen und Referenzlisten sind Meinungen. Messwerte sind Fakten.
Was eine nicht-konforme Website wirklich kostet
Die Schonfrist ist vorbei: Seit dem Stichtag 28. Juni 2025 ist Barrierefreiheit durch das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) – die österreichische Umsetzung des European Accessibility Act (EAA) – für viele Unternehmen und deren digitale Angebote gesetzliche Pflicht. Es gibt Ausnahmen, etwa für Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden und unter 2 Mio. € Jahresumsatz – diese gelten aber nicht pauschal und nicht für jede Dienstleistung. Wer sich blind darauf verlässt oder weiter mit "barrierearmen" Ausreden arbeitet, riskiert Kopf und Kragen.
Der B2B-Effekt, den kaum jemand benennt
Große Unternehmen prüfen ihre Geschäftspartner heute gnadenlos nach technischer Compliance. Eine nicht konforme Website ist oft der stille Grund, warum Sie bei Ausschreibungen nicht mehr in die engere Wahl kommen — egal, ob Sie Dienstleister, Händler, Berater oder Handwerker sind. Wenn Ihr Geschäft in letzter Zeit ruhiger geworden ist — prüfen Sie das, bevor Sie von einem "schwierigen Markt" sprechen.
Und noch etwas, das selten ausgesprochen wird: Ihr eigener Webdesigner kann das Prüftool genauso aufrufen wie Sie — die Ergebnisse sind objektiv und für beide Seiten sichtbar. Kein Verstecken, keine Ausreden.
Das Abmahnrisiko: Mitbewerber, Verbraucherschutzorganisationen und spezialisierte Anwälte haben seit 2025 ein legales Werkzeug in der Hand. Die Folgen reichen von Abmahnungen bis zu empfindlichen Bußgeldern. Das ist kein Kavaliersdelikt.
Handwerk statt Baukastensystem — Webdesign, das messbar besser ist
Es gibt sie noch — Webdesigner, die Programmierung wirklich verstehen und sorgfältig umsetzen. Der Unterschied ist nicht nur sichtbar, er ist messbar.
Ich sage das, nicht als Werbung für mich — ich sage das weil ich es täglich selbst beweise. Jede Website, die ich in Wien und Niederösterreich übergebe, erreicht:
0 Fehler im WAVE Accessibility Test — nachprüfbar, öffentlich
100/100 Punkte bei Google Lighthouse — nachprüfbar, öffentlich
0 Befunde bei axe DevTools — nachprüfbar, öffentlich
Das ist kein Versprechen. Das ist ein Messwert. Prüfen Sie es selbst.
Was Sie Ihren Webdesigner in Wien fragen sollten
Nicht nach Referenzen. Nach Fakten:
Ist mein Quellcode zu 100 % W3C-konform?
Ist meine Website wirklich barrierefrei — oder nur "barrierearm"?
Können Sie mir das mit unabhängigen Messwerten belegen?
Wer auf diese Fragen keine klare Antwort gibt — oder ausweicht — hat etwas zu verbergen. Aus Erfahrung.
Schluss mit Vermutungen. Zeit für Messwerte.
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🔍 Wie gut ist Ihre Website wirklich?
Ich habe dieses Tool entwickelt, weil ich gesehen habe, wie oft Kunden für Websites bezahlt haben, die gegen geltendes Recht verstoßen. Prüfen Sie kostenlos und anonym, ob Ihre Website gegen die EU-Barrierefreiheitsrichtlinie 2025 verstößt — in menschlicher Sprache, ohne technisches Kauderwelsch. Kein Log-in, keine E-Mail, keine Cookies.