Website-Relaunch? Meist brauchen Sie etwas Besseres.
Ihre Website ist langsam geworden. Jede Änderung braucht einen Anruf. Das Wartungsabo läuft still weiter, und trotzdem sieht die Seite aus wie vor fünf Jahren. Irgendwann fällt in der Agentur das Wort Relaunch — neues Design, neues Theme, „alles neu". Das jedenfalls suggeriert der Begriff "Relaunch".
Der Haken: Beim klassischen WordPress-Relaunch wird meist nur die Oberfläche getauscht. Der Unterbau — Datenbank, Content-Management-System, der Plugin-Stapel — bleibt genau so bestehen wie vorher. Sie zahlen für ein neues Aussehen und schleppen den alten Ballast weiter.
Das muss nicht so sein.
Neuer Lack oder neuer Motor?
Ein Relaunch dreht meist nur an der Oberfläche. Ein Umstieg tauscht das Fundament — und behält, was wertvoll ist.
Stellen Sie sich ein Auto vor, dessen Motor nur noch auf drei Zylindern läuft. Beim klassischen Relaunch bekommt es eine frische Lackierung, neue Felgen und breite Reifen — der Motor bleibt, wie er ist. Im Schauraum macht das etwas her. Auf der Straße bleiben Sie trotzdem liegen.
Denn das Wertvolle an Ihrer Website sind nicht die Plugins. Es sind Ihre Texte, Ihre Bilder, Ihre Kundenstimmen und das Vertrauen, das Sie über Jahre bei Google aufgebaut haben. Das werfe ich nicht weg. Ich nehme Ihre bestehenden Inhalte und setze sie auf ein neues, von Hand geschriebenes Fundament — ohne Datenbank, ohne CMS, ohne Plugin-Abhängigkeiten.
Was bleibt — und was geht
Bleibt:
- Ihre Texte und Bilder
- Ihre bisherige Adresse (Domain)
- Ihre bei Google gefundenen Seiten — über saubere Weiterleitungen auf die neuen Adressen abgesichert
Geht:
- die Datenbank und das CMS
- der Plugin-Stapel und dessen Update-Zwang
- das monatliche Wartungsabo
Was regelmäßige Sicherheitsupdates kosten — und warum das bei kleinen Betrieben oft ein Geschäftsmodell für die Agentur und eine Falle für Sie ist — habe ich hier aufgeschrieben: Die WordPress-Wartungsfalle.
So läuft der Umstieg ab
- Sie entscheiden, was bleibt. Sie gehen Ihre bestehenden Seiten durch und legen fest, welche unverändert übernommen, welche überarbeitet und welche gelöscht werden sollen. Ihre Inhalte, Ihre Entscheidung.
- Ich sehe mir den Rest an. Auf dieser Basis prüfe ich Struktur, Seiten und URLs — und mache Vorschläge, wo es sinnvoll ist. Nur wo nötig, nicht ungefragt.
- Inhalte übernehmen. Ihre Texte und Bilder wandern in das neue, handcodierte Gerüst — geordnet, nicht wild kopiert.
- Sauber weiterleiten. Aus kryptischen Adressen wie
?p=123werden lesbare, sprechende URLs — und jede alte Adresse bekommt per 301-Weiterleitung ihr Ziel auf der neuen Seite. So gewinnen Sie saubere URLs und behalten Ihre Google-Historie. - Umzug von Domain und Hosting. Ohne Ausfall, ohne dass Ihre Besucher etwas merken.
- Übergabe mit Editor. Ab dem ersten Tag ändern Sie Texte und Bilder selbst — ohne Anruf, ohne Abo.
Der grundsätzliche Ablauf entspricht dem eines neuen Projekts — so arbeite ich —, ergänzt um die Schritte, die ein Umstieg zusätzlich braucht.
Was Sie danach haben
Kein neues Aussehen auf altem Unterbau, sondern eine Seite, deren Qualität man messen kann — nachprüfbar, nicht behauptet:
- Lighthouse 100
- W3C valid, WAVE 0 Fehler
- WCAG-konform bei Übergabe
- Security Headers A+, Website Carbon A+
Wie Sie diese Werte bei jeder Website selbst prüfen, zeige ich in Qualität, die man messen kann.
Wann sich der Umstieg lohnt — und wann nicht
Ehrlich bleibt ehrlich, auch wenn es gegen den Auftrag spricht:
Ein Umstieg lohnt sich, wenn Ihre Seite überwiegend aus Inhalten besteht, die einfach nur gut und schnell dargestellt werden sollen — eine Visitenkarte, ein Leistungsangebot, ein Firmenauftritt. Das ist der Normalfall bei Einzelunternehmen und kleinen Betrieben.
Er lohnt sich nicht, wenn Ihre Seite auf Funktionen aufbaut, die ein ausgewachsenes System wirklich braucht — ein großer Shop mit Warenwirtschaft, ein Buchungssystem mit Live-Verfügbarkeit, ein Portal mit Nutzerkonten. Dann sagen wir das offen, und ich rate Ihnen nicht zu etwas, das Ihnen nicht hilft. Wann WordPress die richtige Wahl bleibt, verschweige ich an anderer Stelle auch nicht.
Und die Barrierefreiheit?
Der European Accessibility Act verpflichtet seit 2025 viele Unternehmen zur barrierefreien Website. Beim Umstieg baue ich das von Anfang an in den Code ein — nicht als teure Nachrüstung. Ob Ihre aktuelle Seite betroffen ist, können Sie kostenlos und anonym prüfen: Prüftool. Mehr dazu: Barrierefreies Webdesign.
Was kostet der Umstieg?
Ehrlich gerechnet: Ein Umstieg kostet in etwa so viel wie eine neue Website — weil die Seite tatsächlich neu gebaut wird. Der Unterschied liegt woanders: Sie erfinden keine Inhalte neu, und Sie zahlen ab der Übergabe kein Wartungsabo mehr. Die laufenden Kosten schrumpfen auf das Hosting.
Die aktuellen Pakete und Preise finden Sie auf einer Seite, transparent und ohne Kleingedrucktes: Angebote & Preise.
Reden wir darüber
Ich bin Petra Dippold — Webdesignerin aus Moosbrunn, seit 2001, ohne Agenturstruktur. Wenn Sie Ihre Website aus dem alten System befreien wollen, schauen wir uns gemeinsam an, ob und wie sich das für Sie rechnet. Unverbindlich, direkt, ohne Verkaufsdruck.