Warum die Friseurin kein WordPress braucht — und warum die Agentur es ihr trotzdem verkauft hat.

Was machen die meisten Agenturen heute? Sie empfehlen jedem Interessenten WordPress. Egal ob Weltkonzern oder Friseursalon mit einer Angestellten und zwei Lehrlingen.

Fast kein Unterschied — oder?

Der Konzern hat eine Buchhaltungsabteilung, eine IT-Abteilung und sämtliche Vertriebsebenen bis zum Vorstand. Ein ganzes Team kümmert sich um Updates, neue Inhalte und Marketing. Hunderte Redakteure pflegen täglich Artikel, Produkte, Downloads.

Die Friseurin arbeitet auf 80 m². Mit einer Angestellten. Bildet nebenbei zwei Lehrlinge aus. Und ist neben ihrem eigentlichen Job gleichzeitig Buchhalterin, Marketingchefin, IT-Abteilung und Geschäftsführerin — alles in einer Person.

Technisch gesehen soll sie sich aber genauso verhalten wie ein Konzern mit einem ganzen IT-Team.

Ungerecht? Ja. Realität? Leider auch.

Das Drama — ein ganz normaler Samstag

Die Friseurin möchte ihren Urlaub auf der Website eintragen. Ein paar neue Bilder hochladen. Nichts Weltbewegendes. Zwei Minuten Arbeit — so hatte man ihr das versprochen.

WordPress empfiehlt ein Update. Es wirkt wichtig. Sie klickt.

Manchmal ist es der falsche Klick. Manchmal ist es sogar der richtige — und trotzdem passiert es: Die Website ist nicht mehr informativ oder bunt. Sie ist weiß. Einfach nur weiß.

Es ist kurz vor Arbeitsbeginn. Die ersten Kunden kommen um 9:00 Uhr. Sie greift zum Handy. Ruft die Agentur an. Ruft den Webdesigner an. Niemand hebt ab.

Alle sind im verdienten Wochenende. Nur WordPress kennt keine Öffnungszeiten — es stürzt ab ohne Ankündigung, ohne Vorwarnung. Einfach so. Weil das Update wichtig war. Weil es durchgeführt gehört.

Die Friseurin steht mit Herzrasen vor einem weißen Bildschirm und wartet auf ihre ersten Kunden.

Das ist kein Einzelfall

Die Friseurin könnte ein Therapeut sein. Ein Maler. Ein Arzt. Ein Tischler. Ein Züchter. Ein Berater. Sie alle haben:


Das ist kein Luxus. Das ist eine berechtigte Erwartung. Und das ist nicht nur ungerecht. Das ist schlicht falsch.

Wie es eigentlich sein sollte

Stellen Sie sich vor, wie anders das sein könnte. Eine Website, die einfach funktioniert. Die jede Änderung wegsteckt — ohne Drama, ohne weiße Seiten, ohne Herzrasen.

Die Friseurin trägt ihren Urlaub ein, lädt neue Bilder hoch, klickt auf Speichern. Fertig.

Keine Updates, die alles zerstören. Keine Plugins, die sich gegenseitig blockieren. Kein Webdesigner, der am Wochenende nicht erreichbar ist — weil er schlicht nicht gebraucht wird.

Jeder Besucher sieht sofort die neuen Bilder. Jeder Kunde erfährt rechtzeitig vom Urlaub. Die Friseurin kann sich auf das konzentrieren, was sie wirklich kann und liebt — und wofür sie bezahlt wird.

Genau so sollte eine Website funktionieren.

Hoffnungsloses Wunschdenken bei WordPress. Denn ohne Updates, ohne Plugins, ohne regelmäßige Wartung funktioniert dort auf Dauer nicht viel.

Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten

Wie Sie dorthin kommen, hängt davon ab was zu Ihnen passt:

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Ich bin Petra Dippold – Webdesignerin aus Moosbrunn, in der Nähe von Wien, seit 2001 in dieser Branche. Ich beobachte neue Entwicklungen – und erkläre sie so dass auch Nicht-Techniker sie verstehen und nutzen können. 😊


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