Sie haben es geschafft. Und was das wirklich bedeutet.
Ein Resümee für alle, die es versucht haben – und eine Einladung an alle, die noch zögern.
Vielleicht haben Sie eine Website mit Hilfe einer KI gebaut oder fragen sich noch, ob Sie das wirklich selbst machen können. Dieser Artikel rechnet realistisch nach, was eine eigene Website im Vergleich zu anderen Lösungen wirklich kostet.
Herzlichen Glückwunsch
Sie haben an ein paar Samstagnachmittagen etwas getan, das die meisten Menschen für unmöglich halten. Ihre Website ist nun im echten Internet, von Ihnen selbst gemacht. Das ist ein Schritt, den viele Selbstständige nie wagen, weil sie glauben, es sei zu kompliziert.
Der Kosten-Check: Was eine Agentur kostet
Eine professionelle Website bei einer seriösen Agentur bedeutet meist:
- Erstgespräch & Angebot: Zeitaufwand für Termine und das Warten auf Angebote mit Fachbegriffen.
- Einmalige Kosten: Zwischen 2.000 und 5.000 Euro für einen kleinen Betrieb.
- Wartungsvertrag: 50 bis 100 Euro monatlich für Updates und Sicherheit (bei WordPress oft nötig).
- Gesamtkosten Jahr 1: 3.500 bis 6.200 Euro.
Was WordPress wirklich kostet
WordPress ist nicht wirklich kostenlos, wenn man Qualität und Sicherheit will:
- Hosting, Premium-Themes und Plugins verursachen laufende Kosten.
- Zeitfaktor: Updates können die Seite zerstören und erfordern oft teure Reparaturen durch Fachpersonal.
- Gesamtkosten Jahr 1: 400 bis 800 Euro plus starke Nerven.
Was Sie jetzt haben
Durch die Anleitung in dieser Serie besitzen Sie nun:
- Eine schlanke HTML-Website ohne Datenbankrisiken oder Plugin-Abos.
- Eine externe CSS-Datei für schnelle Designänderungen.
- Barrierefreie Bilder mit Alt-Texten und optimierte Meta-Daten für Google.
- Einen sauberen Aufbau mit Canonical-Tags und robots.txt wie bei einem Profi.
Wann lohnt sich eine Agentur trotzdem?
Es gibt legitime Gründe, eine Agentur bzw. Webdesigner zu beauftragen:
- Bei sehr komplexen Systemen (Online-Shops, Buchungssysteme).
- Wenn absolut keine Zeit vorhanden ist oder das Thema Websiteerstellung gar nicht interessiert.
Der größte Wert dieser Serie: Selbst wenn Sie eine Agentur beauftragen, gehen Sie nun als informierter Kunde in das Gespräch und können auf Augenhöhe mitreden.
Der erste Schritt ist der schwerste – nicht weil er technisch schwierig ist, sondern weil er ungewohnt ist. Es ist für Sie machbar. Versprochen.