Samstag, 20. August 2011

Webdesign Preise, Webdesign Angebot

Sicher haben auch Sie sich bereits des Öfteren gewundert warum die Preise für eine Website – umgangssprachlich auch Homepage genannt – so unterschiedlich sind.

Der eine Webdesigner bzw. Agentur verlangt z. B. EUR 350,- der nächste EUR 990,- und der dritte eventuell EUR 2.990,- oder noch mehr.

Auf den ersten Blick würde man sagen: “Warum soll ich EUR 2.990,- bezahlen, wenn ich eine Website/Homepage auch für EUR 350,- bekomme.”

Der billige Anbieter – nehmen wir mal bestenfalls an – ist ein 1 bis 1,5 Personen Gewerbebetrieb, der kurz vor dem Aus (zusperren, Konkurs) steht oder für seinen Ferial-Praktikanten/Lehrling ein reales “Übungs”-Projekt an Land ziehen möchte oder über die Masse (0-8-15 Standard-Layout) sein Geld verdienen möchte.

Der teuerste hat vielleicht seine Büroadresse in der Wiener Innenstadt, verfügt über mehrere 0800-er Service-Nummern, Sekretär/in, Buchhalter/in, Grafiker/in, Ghostwriter/in, Werbefachmann/frau etc.

Natürlich kann auch ein Praktikant/Lehrling aufgrund der schulischen Ausbildung und der eigenen kreativen Idee Ihnen einen Entwurf vorlegen, der Ihnen ein “wowwww” auf die Lippen zaubert – mit der Erfahrung bezüglich der Layoutumsetzung und Eigenheiten der Suchmaschinen wird’s dann aber vielleicht nicht so gut aussehen. Aber keine Angst, es wird Ihnen keiner sagen, dass Ihre Website ein Lehrling als “Praxis-Übung” gemacht hat. ;-)

Selbstverständlich ist kein Meister vom Himmel gefallen, jeder fängt mal klein an - aber sehen Sie es doch positiv - Sie haben vielleicht dazu beigetragen einen Anfänger weiter zu bringen und im Gegenzug noch Geld gespart.

Der teuerste kann bzw. wird wahrscheinlich (muss aber nicht zwangsläufig) besser sein, auf alle Fälle zahlen Sie natürlich sowohl den Bekanntheitsgrad als auch die Mitarbeitergehälter und Büromieten mit. Wenn Grafiker, Programmierer und Ghostwriter alle einen Guten Tag haben, werden Sie hoffentlich eine gute Website dann Ihr Eigen nennen können.

Sie als Kunde müssen – zumindest eine Zeit lang – mit dem Webdesigner/Agentur zusammenarbeiten, lassen Sie Ihr Gefühl entscheiden wo Sie sich „am besten aufgehoben fühlen“.

Wer ist der bessere Webdesigner?

Derjenige der Sie beratet und auch auf Zusammenhänge aufmerksam macht - oder derjenige der alles unkommentiert umsetzt das bzw. was Sie wünschen?

Sicher, SIE entscheiden WAS Sie wollen/bekommen, aber vielleicht würden Sie auf das Eine oder Andere verzichten wenn Sie eventuelle z. B. Suchmaschinenoptimierungsdeffizite damit vermeiden können. Oder Ihre Wünsche werden Suchmaschinen-freundlich umgesetzt. Ich bin der Meinung, dass man den Kunden - also Ihnen - das mitteilen muss.

So manches ist schneller umgesetzt (weil einfacher zu verwirklichen) wenn der Webdesigner nicht an Google & Co (Suchmaschinen allgemein) denkt bzw. denken muss. Aber wofür hat man eine Website, wenn Google & Co daran nicht interessiert sind (soll heißen Ihre Website scheint dann in keiner Suchanfrage bei den Suchmaschinen auf).

Abschließend noch mein Lieblingsvergleich ;-)

Sie können sich um EUR 6.990,- ein neues Auto kaufen und auch ein Auto, das weit über EUR 100.000,- kostet. Fahren können Sie mit beiden. Füttern (tanken) und Versicherung/Steuern müssen Sie auch bei beiden berappen.

Was ist Ihnen Ihr Fahrvergnügen wert?
Was möchten Sie investieren?

Sie bekommen immer nur die Ausstattung/den Luxus, den Sie auch bezahlen (möchten bzw. können) – geschenkt wird Ihnen nirgends etwas. Weder bei Ihrer Website noch bei Ihrem neuem Auto. Sowohl Autoverkäufer als auch Webdesigner sind Menschen, die Geld verdienen müssen um leben zu können.